Windows-Check: Unterstützt meine Grafikkarte OpenCL oder CUDA?

18. Juni 2011 | Von | Kategorie: Tipps&Tricks

Um unter Windows zu überprüfen, ob die eigene Grafikkarten-Hardware in Kombination mit dem aktuell installierten Grafikkarten-Treiber das Bitcoin-Mining per GPU unterstützt, muss entweder OpenCL oder CUDA aktiv sein. Ob das der Fall ist, lässt sich am einfachsten mit einem kleinen Tool wie dem GPU Caps Viewer feststellen.

Das Tool ist schnell installiert und gibt nebenbei Auskunft über viele weitere Kennzahlen der Grafikkarte wie die momentane Auslastung, Temperatur und Lüfterdrehzahl der GPU.

GPUCapsViewer für Bitcoin-Mining1. Download und Installation

Den GPU Caps Viewer erhalten Sie immer aktuell unter http://www.ozone3d.net/gpu_caps_viewer/. Das Programm ist schnell installiert und lässt sich ohne lästigen Neustart sofort starten.

 

 

 

GPUCapsViewer für Bitcoin-Mining2. OpenCL-/CUDA-Check

In der Mitte des Anwendungsfensters finden Sie hinter „GPU Computing“ aufgelistet, welche APIs Ihre Grafikkarte mit dem aktuell installierten Treiber unterstützt: CUDA, OpenCL und PhysX. Um einen GPU-Bitcoin-Miner einsetzen zu können, muss zumindest eine der beiden Optionen CUDA oder OpenCL verfügbar sein.

 

 

 

3. Beispiele und Infos

Als Beispiel hier zwei Screenshots des GPU Cap Viewers mit Daten einer AMD/ATI HD 4830 und einer NVidia GTX460:

GPUCapsViewer AMDGPUCapsViewer nVidia

Für beide Grafikkarten wurden die aktuellen Grafikkarten-Treiber installiert. Die AMD/ATI-Karte unterstützt OpenCL, die NVidia-Karte CUDA und OpenCL. Beide Karten berechnen mit dem poclbm-GPU-Miner rund 50 MHash/s und sind damit rund 25mal so schnell wie ein Core 2 Duo mit 2,4 GHz, auf dem zwei CPU-Miner-Threads laufen.

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